Aktuell

  • 7. Juni 2021

    Erfolgreiche Schüler der Musikschule

    Der Mai 2021 stand ganz im Zeichen von den Stufentests und dem Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb (SJMW). Die vielen erfolgreichen Teilnahmen zeugen einmal mehr von einem hohen Qualitätsstandards an der Musikschule Unteres Fricktal.

    Jeweils im Frühling bereiten sich viele Musikschülerinnen und -schüler auf die Stufenprüfungen – die sog. «Zertifikate» – vor, die von der Musikschule Unteres Fricktal im Mai durchgeführt werden. Von den fünf möglichen Prüfungsstufen gab es auch in diesem Jahr in den beiden tiefsten Stufen am meisten Teilnehmende. Den ganzen Samstag, 8. Mai 2021, füllten Klänge und Melodien aus den verschiedensten Instrumenten nicht nur die Räume der Musikschule, sondern auch einiger anderer Konzertlokale in Rheinfelden. Es war eine Freude zu sehen und hören, wie die Kinder und Jugendlichen ihre über Monate eingeübten Einzel- und Ensemblestücke vortrugen - je nachdem mit etwas mehr Nervosität oder Routine -, um von der Jury neben einer Bewertung vor allem auch ein schriftliches Feedback zu ihrem Spiel zu erhalten.

    Aufgrund des dazumal geltenden generellen Aufführungsverbotes wurden Videoaufnahmen von den besten Vorträgen je Zertifikatsstufe gemacht. Diese wurden am Zertifikatstag von der MU-UF-Crew (Jean-Jacques Futterer, Ton und Tim Vaterlaus und Carole Enderle, Video) aufgenommen und geschnitten. Diese musikalischen Highlights können auf der Website der MU-UF angehört werden.

    Neben den Zertifikaten findet jeweils im Frühjahr auch der grösste Jugendmusikwettbewerb der Schweiz statt. Im Unterschied zum letzten Jahr konnte der Schweizerische Jugendmusikwettbewerb 2021 wieder durchgeführt werden. Für das Finale in Kriens/LU hatten sich an den Regionalwettbewerben im März 366 junge Musikerinnen und Musiker aus der ganzen Schweiz qualifiziert. Sie massen sich ohne Publikum vor einer Fachjury. Valerian Alfaré (16 J.) aus Rheinfelden erreichte mit seinem Euphonium durch einen 1. Preis in der Vorrunde zusätzlich die Qualifikation für den Wettbewerbsfinal, wo er sich mit seinem selbstbewussten, ausgereiften Vortrag wiederum einen hervorragenden 1. Preis mit Auszeichnung erspielte. Das Schlusskonzert wurde von SRF 2 aufgenommen und wird zu einem späteren Zeitpunkt ausgestrahlt. Das Siegerwerk hat Valerian aber bereits mit seinem Lehrer, Edward Cervenka, auf Video aufgenommen und kann bei den Highlightskonzerten der Zertifikate bei der höchsten Stufe (Stufe 5) angehört werden.

    Die Musikschule Unteres Fricktal gratuliert allen Teilnehmenden der Zertifikate für Ihre tollen Vorträge und speziell Valerian für seine äusserst erfolgreiche Wettbewerbsteilnahme und den 1. Preis mit Auszeichnung.

    Wettbewerbserlebnis von Valerian Alfaré

    Mein zweiter Auftritt im diesjährigen SJMW stand kurz bevor. Es trennte mich nur noch eine Türe von der Jury der Finalrunde. Gespannt wartete ich, bis ich hereingerufen wurde. Die letzten Gedanken an meine Stücke schossen mir durch den Kopf. Ich sprang einige male auf und ab, um mich aufzuwecken und atmete tief durch, wie ich es schon zuvor bei der Anreise, dem Warten vor dem Gebäude und dem Einspielen getan hatte. Ich war bereit. Die Türe öffnete sich und ich wurde in den Raum gelassen. Mein Blick fiel von den einzelnen Jurymitgliedern auf die hohen Wände des Raumes und wieder zurück. Nachdem die Experten vorgestellt wurden, kündigte ich meine Werke an. Ich richtete meine Noten auf dem Notenständer und füllte meine Lungen einige Male mit Luft, bevor ich begann die ersten Töne aus meinem Instrument zu zaubern. Jetzt wollte ich zeigen, was ich zuvor geübt hatte und nun beherrschte.

    Unruhig, aber geduldig schritt ich vor der geschlossenen Türe auf und ab. Von drinnen hörte ich, wie der Auftritt vor mir zu Ende ging und der dürftige Applaus ertönte. Nun sollte ich doch an der Reihe sein. Ich fragte mich wie lange es noch dauern mochte, bis ich hereingelassen wurde. Schon zuvor gab es viele Wartezeiten. Mein Tag begann ungewohnt früh um 5 Uhr morgens. Um bei meinem Auftritt fit zu sein, musste ich genügend Zeit im Voraus aufstehen. Nach der Hinfahrt hiess es dann warten auf den Soundcheck im Konzertsaal. Das zog sich ebenfalls in die Länge. Eine Dreiviertelstunde vor meinem Auftritt bekam ich dann glücklicherweise noch etwas Zeit mich in einem Einspielzimmer physisch und mental auf den grossen Moment vorzubereiten. Und Nun stand ich da, voller Vorfreude und Spannung. Endlich öffnete sich die Türe und ich trat hindurch. Obwohl es viel zu sehn gab im Saal, war mein Blick eng und ich konzentrierte mich nur auf meine Performance. Ich richtete mich auf der Bühne ein und versuchte nach aussen möglichst ruhig zu wirken. Die vielen Kameras und Mikrofone, die auf mich gerichtet waren, versuchte ich auszublenden. Ein letzter Blick in die wenigen Leute im Publikum, ein letzter Blick zu meiner Klavierbegleitung, Zwei, drei tiefe Atemzüge. Die meiste Anspannung löste sich auf, ich versetzte mich vollends in die Musik. Jetzt konnte ich diesem Wettbewerb endlich einen krönenden Abschluss geben.

  • 6. Juni 2021

    Eine Kindergärtnerin mit Herz

    Sie hat mit ihrer herzlichen und unkonventionellen Art Generationen von Kindern geprägt: Nach 38 Jahren als Kindergärtnerin im Rheinfelder Augarten hört Eeva Szeszak im Sommer auf. Sie will einen Neuanfang wagen.

    Es ist ein Abschied mit Ankündigung: Schon vor einem Jahr hat Eeva Szeszak ihr Pensum auf 45 Prozent reduziert. Im Sommer hört die 59-Jährige nun ganz auf. Damit geht eine Ära zu Ende. 1983, also vor 38 Jahren, hat sie im Augarten ihre erste «und letzte Stelle» als Kindergärtnerin angetreten. Sie ist dem Augarten und seinen Menschen über all diese Zeit treu geblieben. In diesen fast vier Jahrzehnten hat sie Hunderte von Kindern mit ihrer herzlichen, fantasieanregenden und unkonventionellen Art geprägt. Heute besuchen bereits Kinder von ehemaligen Kindergärtlern «ihren» Kindergarten.

    Die Fantasie anregen

    «Die Kinder sind noch in der magischen Phase, wenn sie zu uns kommen. Für sie lebt alles. Es ist wichtig, dass wir viel singen, tanzen, Theater spielen und sprechen», sagt Eeva Szeszak. Ein besonderes Gewicht legt sie auf die Raumgestaltung. «Das ist das A und O.» Unvergessen sind die Fantasie-Reisen, die sie jedes Jahr im Kindergarten organisiert. Als die imaginäre Reise nach Madagaskar ging, war der ganze Kindergarten mit tropischen Pflanzen dekoriert. Der Raum hatte sich in einen veritablen Dschungel mit Vogelgezwitscher verwandelt, der für die Kinder erlebbar wurde. Die aktuelle Reise geht in die andere Richtung, nach Island. Zuhause näht sie derzeit gerade die Mützen für die Trolle, die alle ein Gemüse dar-stellen werden.

    Eeva Szeszak, die finnische und ungarische Wurzeln hat, fühlt sich wohl im Augarten mit seiner multikulturellen Bewohnerschaft. «Der Ausländeranteil im Kindergarten liegt derzeit bei 100 Prozent», schmunzelt sie. Die Sprache ist der Theaterenthusiastin wichtig. Zum täglichen Ritual gehört ein Türspruch, den die Kinder beim Eintreten aufsagen. Sie selber spricht bei Bedarf ein lupenreines Bühnendeutsch, mit dem sie so manche Situation auflockert.

    Der Anfang war nicht einfach

    Eeva Szeszak erinnert sich noch lebhaft an die Anfangszeit als Kindergärtnerin im Augarten; die damals 22-Jährige kam direkt vom Seminar. «Zu Beginn fand ich die Arbeit sehr anstrengend, ich fühlte mich auch etwas hilflos und allein gelassen.» Doch schon bald gewann sie an Sicherheit, die Kinder liebten sie sowieso von Anfang an. «Bei den Erwachsenen gab es aber Diskussionen darüber, wie sich eine Kindergärtnerin anzuziehen hat. Ich fiel mit meinen rosaroten Militärhosen und der indischen Fransen-Bluse ziemlich auf», erzählt sie mit einem Lachen. Doch diese Diskussionen flachten im Laufe der Jahre ab, denn die Behörden wussten, was für eine engagierte Vollblut-Kindergärtnerin Eeva Szeszak ist.

    Wenn sie zurückblickt, stellt sie einige Veränderungen fest: «Die Kinder wissen heute mehr, wenn sie in den Kindergarten kommen. Doch die Fingerfertigkeiten haben abgenommen.» Nicht verändert habe sich, dass die Kinder sehr loyal und begeisterungsfähig seien.

    «Ein freieres Herz»

    Jetzt hört Eeva Szeszak, Mutter von zwei erwachsenen Kindern, Ende Juni auf, ein paar Jahre vor der ordentlichen Pensionierung. «Es liegt nicht an den Kindern. Die Arbeit mit ihnen und auch den Eltern macht mir immer noch grosse Freude.» Die Bürokratie habe in den vergangenen Jahren zugenommen, damit hat sie mehr Mühe. Deshalb hat sie sich dazu entschieden, nochmals ein neues Kapital aufzuschlagen. Sie will zwar bei Bedarf weiterhin als Vertretung an Kindergärten arbeiten, ihre Zukunft sieht sie aber mehr in der therapeutischen Theaterarbeit. Daneben gibt Szeszak, die Mitgründerin der Rheinfelder Theaterwerkstatt ist, weiterhin verschiedene Theaterkurse für die Musikschule Unteres Fricktal. Auch wenn sie etwas Wehmut verspürt, dem Augarten Adieu zu sagen, freut sie sich auf den neuen Abschnitt: «Ich habe vielleicht künftig weniger Geld, aber ein freieres Herz.»

  • 31. März 2021

    Erfolg am schweizerischen Jugendmusikwettbewerb

    1. Preis für Valerian Alfaré, Rheinfelden (Euphonium III-S)

    Vom 19. bis 21. März haben in Arbon, Baar, Bern, Genf, Lugano, Neuchâtel, Sissach und Winterthur die Entrada des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs (SJMW) unter strengsten Schutzvorkehrungen stattgefunden. Zahlreiche Nachwuchsmusikerinnen und -musiker aus der ganzen Schweiz nahmen an den Entrada-Wettbewerben teil. Weit über 1000 musikbegeisterte Jugendliche haben als Solisten, im Duo oder in Kammermusikensembles vor einer Fachjury gespielt. Aus dem Fricktal waren drei junge Musiker erfolgreich: Valerian Alfaré, Rheinfelden (1. Preis, Euphonium III-S), Altan Mericten, Gansingen (1. Preis, Klavier II-S) sowie Julian Schnetzler, Kaisten (2. Preis, Violoncello IV-E).

    Mit dieser tollen Leistung hat es Valerian ins Finale geschafft. Das Team der Musikschule Unteres Fricktal drückt ihm am 6. Mai 2021 die Daumen.

    Tagebuch von Valerian

    „Die Türen wurden geschlossen, die Jury schaute mich erwartungsvoll an, jetzt war ich dran. Ein letzter Blick zu meiner Klavierbegleitung, einmal tief durchatmen. Nun konnte ich allen zeigen, was ich in den letzten Monaten geübt hatte. Ich spürte meine Nervosität schon bei den ersten Tönen, doch davon durfte ich mich nicht beirren lassen. In den Stunden vor dem Wettbewerb, beim Vorbereiten zuhause, bei der Zugfahrt zum Auftrittsort, selbst während dem ewigen Warten und im Einspielzimmer war ich noch ganz ruhig. Erst dann, bei meinem Vortrag, begann mein Herz schneller zu schlagen und meine Hände zittriger zu werden. Trotzdem schlug ich mich gut durch das erste Stück. Ich hatte nur kurz Zeit, um durchzuatmen, denn ich durfte die maximale Spielzeit nicht überschreiten. Auch der Anfang des zweiten Stückes überzeugte. Ich war ganz in die Musik vertieft und liess mich von kleinen Fehlern nicht aus der Ruhe bringen. Es ging langsam zum Ende meines Auftrittes hin. Meine Gedanken waren schon beim letzten hohen Ton angekommen. Am Morgen hatte er mich noch nicht überzeugt. Ich hatte mir extra diesen Tag von der Schule frei genommen, um mich in Ruhe vorbereiten zu können und die Stücke noch einmal anzuspielen. Jetzt gab es aber kein Zurück mehr. Mit voller Überzeugung spielte ich den Schluss und konnte meinen Auftritt souverän beenden.
    Ich war erleichtert und glücklich. Die Arbeit hatte sich gelohnt. Die Jury klatschte und schien recht zufrieden. Nachdem ich mich verbeugt hatte, ging ich aus dem Raum, packte meine Sachen und schon nach kurzer Zeit waren wir wieder auf dem Heimweg. Im Nachhinein verlor ich noch einige Gedanken an meine Performance, doch insgesamt war ich zufrieden und froh, dass ich nach der vielen Aufregung nun nach Hause konnte. Dort hiess es nur noch abwarten auf die Ergebnisse, die dieses Jahr, aufgrund der Corona-Massnahmen, online preisgegeben wurden. So kam mein Wettbewerbstag zu einem Ende und hinterliess viele verschiedene Emotionen und Erinnerungen.“

  • 8. März 2021

    Jetzt - Zeit zum Schnuppern

    Musikalische Schnuppereinheiten bequem online buchen

    Aufgrund der unsicheren Situation haben die Verantwortlichen der Musikschule Unteres Fricktal (MU-UF) ihren beliebten Angebots-Präsentationanlass «Erlebnis-Musik» (www.erlebnis-musik.ch) vom 28. März 2021 im Bahnhofsaal in Rheinfelden abgesagt. Der gleiche Anlass findet im Herbst turnusgemäss in Zeiningen statt.

    Ein Instrument zu lernen, macht Freude und fördert Konzentrationsfähigkeit, Selbstvertrauen und Durchhaltekraft. Die Musikschulen vermitteln die technischen und musikalischen Basics und bauen darauf auf. Die musikalische Bildung ist ein wichtiger Teil der Persönlichkeitsbildung eines Kindes.

    Um den potenziellen Schülerinnen und Schülern eine Möglichkeit zu bieten, die Instrumente trotzdem ausprobieren zu können, lancierte das MU-UF-Team eine einfache Buchungsplattform auf (www.mu-uf.ch), auf der bequem und online Schnuppereinheiten bei allen Instrumental- und Sologesangslehrpersonen gebucht werden können. Die bestens ausgebildeten Lehrpersonen freuen sich, ihre Instrumente vielen Neugierigen präsentieren zu können. Nebst den gängigen Instrumenten warten auch viele exotischere oder volkstümliche Musikinstrumente darauf, entdecket zu werden. Harfe, Oboe, Fagott aber auch Cembalo, Marimba- oder Vibraphon sowie die schweizerischen Instrumente Alphorn und Schwyzerörgeli stehen bereit.

    Das Angebot ist für Neugierige aus den Gemeinden Rheinfelden, Kaiseraugst und dem Wegenstettertal kostenlos. Die Schülerinstrumente für die Schnuppereinheit sind jeweils gereinigt und desinfiziert und werden zur Verfügung gestellt. Die Anmeldefrist für die definitive Instrumentenwahl endet am 15. Mai 2021. Gestartet mit dem neuen Instrument wird in der 2. Schulwoche im August 2021.
    Weitere Infos unter www.mu-uf.ch

  • 31. Januar 2021

    HÖRMALRHEIN - ein Projekt für Jugendliche

    Mach dein Ding!

    Zum Thema: "Ich mach Krach!"

    Lass uns gemeinsam einen Beitrag für das HÖRMALRHEIN Projekt erarbeiten und recorden! Egal, ob Musik (Solo oder als Band), Tanz, Poetry oder Comedy - zeig der Welt, was du zum Thema "Ich mach Krach" zu sagen hast.

    Professionelle Workshopleiter aus der Tanz- und Musikszene begleiten und unterstützen unser Projekt! Interesse und Neugier? Dann melde dich bei deinen Jugendarbeiter/innen oder unter der Emailadresse: hoermalrhein@schjkk.ch

    Inspiration 2019, Valerian Alfaré - Musikschüler der MU-UF

    Das HÖRMALRHEIN-Team

    Das Team ist ein Zusammenschluss von Institutionen im Fricktal und am Hochrhein, deren Ziel es ist, regionale Talente im musischen oder kulturellen Bereich zu finden und zu fördern.

    Die Planung und Vorbereitung liegen beim „OK HörmalRhein“, welches der Offenen Jugendarbeit Möhlin (JAM) und dem Trägerverein für Jugend-, Schüler und Kinderkultur, Rheinfelden (schjkk) entsprungen ist.

    Die Trägerschaft und die Gewährleistung für die Vernetzung übernehmen im Jahr 2021:
    • schjkk – Trägerverein für Jugend-, Schüler und Kinderkultur, Rheinfelden/CH
    • JAM – Offene Jugendarbeit Möhlin/CH
    • Musikschule Unteres Fricktal/CH
    • JUSESO Fricktal – Kirchliche Fachstelle für Jugendarbeit, Rheinfelden/CH
    • Jugendreferat Grenzach-Wyhlen/D
    • Jugendtreff FREAKHALL/Jugendbewegt – Gemeinde Gipf-Oberfrick/CH

  • 28. Januar 2021

    Ein gelungenes Projekt unserer Klarinettenklasse

    Mit grosser Freude hat die Klarinettenklasse von Melinda Maul in Zusammenarbeit mit den Methodikstudentinnen Patricia Sà Duarte und Ariane Rovesse von der Hochschule für Musik in Basel vom 6.-16. Januar 2021 die musikalische Geschichte von Sergei Prokofiev «Peter und der Wolf» einstudiert und auf Video aufgenommen. Die bekannte Musik wurde von den beiden Studentinnen speziell für unsere Klarinettenklasse arrangiert und auf diese abgestimmt. Eine Aufführung vor Publikum verzögert sich aus bekannten Gründen. Wer Lust auf einen Vorgeschmack hat, der findet diesen auf nachfolgendem Video.

  • 12. Oktober 2020

    Lagerbericht 2020 / Windband

    Das Windband-Lager 2020 der Musikschule unteres Fricktal war dieses Jahr aus verschiedenen Gründen speziell. Einerseits gab es da diese unselige COVID-19-Pandemie, welche selbstverständlich ihren Einfluss auf die Lagerplanung und -durchführung genommen hatte, andererseits ging es in ein vollkommen neues Lagerhaus gleich um die Ecke, nämlich ins Ferienzentrum Waldegg bei Rickenbach. Rückblickend kann man gleich zu Beginn zwei Feststellungen machen:

    Erstens wurde dem Corona-Virus durch die strikte Einhaltung des Schutzkonzepts von sowohl Lagerteil-nehmerInnen als auch LeiterInnen nicht die geringste Chance gelassen. Maskenpflicht beim Leitungs-personal war an der Tagesordnung, eine klar geregelte Essensausgabe und selbstverständlich die Einhaltung der empfohlenen Abstände, um nur einige Regeln zu nennen. Diese Schutzmassnahmen minderten das Erlebnis und denn Spass jedoch nicht im Geringsten, so dass das Lager trotz Corona ein tolles und auch sicheres Erlebnis für alle Beteiligten sein konnte.

    Zweites stellte sich die neue Örtlichkeit, welche übrigens der Heilsarmee gehört, als ein absoluter Haupt-gewinn heraus. Zu Beginn herrschte zwar teils Verwirrung, da das Haus etwas verwinkelt ist und man sich erst einmal daran gewöhnen musste. Doch Gebäude und Innenausstattung sind absolut perfekt für ein Orchesterlager, mit zwei grossen Probesälen und zahlreichen kleineren, zum Musizieren einladenden Räumen. Auch die nahe Umgebung inklusive Garten konnte auf ganzer Linie überzeugen und die Aussicht erst recht. Durch diese Fülle an Möglichkeiten in der unmittelbaren Umgebung der Herberge weinte schlussendlich auch niemand drum, dass man schutzkonzeptbedingt keine Ausflüge in die nahen Gemeinden unternehmen durfte.

    Wobei man hier auch die gründliche und stets unterhaltende Auswahl an Aktivitäten, welche das Leitungsteam zusammengestellt hatte, loben muss. Von einer Nachtwanderung im Fackelschein über einen probefreien Nachmittag mit vielfältigem Angebot an Sport und Spiel bis hin zu einem Filmabend und den stets passenden und liebevoll durchgeführten Tagesabschlüssen war alles dabei. Selbst einen von den TeilnehmerInnen unterhaltenen Mini-Kiosk hatte man sich als Ersatz für die weggefallenen Einkaufsmöglichkeiten einfallen lassen. Es lebe das freie Unternehmertum! Für die sonstige Verpflegung wurde übrigens durch ein leitungseigenes Küchenteam gesorgt und zwar mit einigem Erfolg. Die Grundlage für diesen Erfolg wurde bereits bei der minuziösen Planung und dem Einkauf der Zutaten geschaffen, wurden doch sämtliche Rezepte in einer klaren zeitlichen Abfolge geordnet und ausserdem Rabatte wie auch Aktionen strikt ausgenutzt. Das Brot (ca. 6kg/Tag) wurde täglich frisch gebacken, einen Tag gab es selbst gemachte Hackbällchen (470 an der Zahl) die „doch noch lange zu tun“ gegeben hatten und es gab praktisch keine Essensabfälle. Ausserdem kamen die vielfältigen Desserts aus Apfelstrudel, Schoggimousse oder auch Coupe Dänemark stets gut an. Schlussendlich zeigte sich die Qualität des Küchenteams noch einmal darin, dass der Abwart fragen musste, ob man nicht doch professionelles Personal sei.

    Doch trotz all der zugegebenermassen grossartigen Angebote abseits der Musik handelte es sich selbstverständlich um ein Orchesterlager, wo der Fokus dann doch auf den Proben lag. Das Produkt der vielen geprobten Stunden konnte leider nur ein zahlenmässig sehr reduziertes Publikum am Freitag in Form des Abschlusskonzertes hören. Doch dieses Publikum hat etwas gehört! Und zwar ein durchgehend spannendes Programm mit viel Abwechslung, dirigiert von Ed Cervenka und Julia Benz. Man hörte Marschmusik (Manhattan Beach, J.P. Sousa), Melodien aus dem fernen Afrika, Filmmusik aus zahlreichen bekannten Streifen, einen Klassikkulturschock in Form des „Hungarian Dance no. 5“ von Brahms, die epische Saga vom Pilatus, dem „Drachenberg“ und nicht zuletzt ein furioses Schlagzeugsolo bei „Industria“. Als Finale spielten alle zusammen noch drei äusserst schöne Choräle und den rassigen Marche Creole als Zugabe.
    An diesem Lager gibt es viel worauf man stolz sein kann. Sämtliche MusikantInnnen können auf das musikalisch Erreichte stolz sein, welches dieses Jahr wirklich eine besondere Qualität hatte. Die Organisation kann auf den souveränen Umgang mit Corona und seinen Herausforderungen stolz sein. Alle zusammen können auf ein rundum erfolgreiches und spassiges Lagererlebnis stolz sein, denn schliesslich trägt jeder dazu bei.

    Wer nun Lust und Interesse daran hat, die Windband und einen Teil des Lagerprogramms zu erleben, kann dies am 31.10. bei einem Gemeinschaftskonzert mit der Jugendband Wegenstettertal gerne tun, man achte sich jedoch auf Werbung mit Anweisungen bezüglich der Anmeldung. Es lohnt sich!

  • 16. Juni 2020

    Details zur Mitgliederversammlung 2020

    Der Vorstand der Musikschule Unteres Fricktal (MU-UF) hat am 15. Juni 2020 gemäss Art. 6f der Verordnung 2 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19) beschlossen, dass die Mitglieder ihre Rechte ausschliesslich über die als Stimmrechtsvertreterin vorgesehene Gemeinde Rheinfelden mit dem separat an die Mitglieder versandten Vollmachtsformular ausüben können.

    Eine physische Teilnahme an der 48. Mitgliederversammlung der Musikschule Unteres Fricktal (MU-UF) am 23. Juni 2020 ist damit ausgeschlossen.

    Der Bericht über das Jahr 2019, das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung 2019 sowie die Einladungsunterlagen sind unter nachfolgendem Link zu finden.

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